Ziebell, Alexander:
Meine verkommenen Nächte mit Lolita.
Ein Erotikthriller mit mörderischem Verlangen nach mehr. Filmerzählung.
2009. 160 Seiten. Pb.
Euro 12,80. SFr 23,90.
ISBN 978-3-8301-1205-1. R.G.Fischer Verlag

Gypsy ist vorbestraft, und in seinem jungen Leben läuft noch manches andere schief. Seine Wohnung brennt fast ab, kurz darauf wird sein Laptop mit einem Romanmanuskript gestohlen. Er denkt schon daran, sich umzubringen, da eröffnet ihm ein Flugticket nach Paris neue Perspektiven. Dort lernt er Lolita kennen, mit der er die sexuelle Erfüllung findet. Beide scheinen füreinander bestimmt zu sein, doch sie haben auch noch eine Aufgabe zu erfüllen. Lolita ist vergewaltigt worden und hat dafür Rache geschworen, Gypsy steht wegen Datendiebstahls beim amerikanischen Geheimdienst in der Pflicht.

Alexander Ziebells kleines, aber moralphilosophisch großes Buch »Meine verkommenen Nächte mit Lolita« ist das Beste, was ich in den letzten zehn Jahren gelesen habe.
Seine Bilder, die eines »verrückt-genialen« Filmregisseurs, sind so grauenhaft, erhaben und schön, daß ich sie nur noch mit denen von Dante Alighieri, Bilder aus der Hölle, vergleichen kann.

(Ein kürzlich verstorbener Literatur-Kritiker)

Alexander Ziebell, Absolvent der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg, Fachrichtung Regie, war über zwei Jahre politischer Häftling in der DDR. Mit einer Drehbuch-Prämie des bundesdeutschen Innenministeriums drehte er seinen ersten Kinofilm Mädchen aus zweiter Hand, später die sechsteilige ZDF-Serie Freiheit, die ich meine.
Er war über Jahre taxi driver in New York, Berater für neue Marktstrategien bei einem amerikanischen Food-Unternehmen, als Partisan der Phantasie. Ein Unternehmen unter seiner Leitung in Venedig ist in Vorbereitung.
Zur Zeit arbeitet er an einer siebenteiligen Romanfolge The last Condor und an dem Musical Comtesse Lolita.
Der Autor lebt und liebt und schreibt in New York, Süd-Kalifornien, Baja California (Mexico), in der Bretagne, der Algarve, auf einer einsamen Südseeinsel und in Venedig.