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kugelschreiber

____________ Thomas Frauendienst ____________


»Ein Gedicht zu schreiben, bedeutet für mich
anderen Menschen in Erinnerung zu bleiben!«

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Beitrag entnommen aus
»Das Gedicht lebt«
Ausgabe 2009
R.G.Fischer Verlag

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Gedichte aus dem Leben
sollen uns zu erkennen geben,
das Leben ist eine Kostbarkeit,
erfüllt mit Fröhlichkeit und Traurigkeit.
Diese Gedichte sollen uns zeigen,
dass besondere Momente für immer bleiben.
Fallt hinein in die Worte der Fantasie,
denn Träume sterben nie!




Frühjahr

Das Frühjahr, ein Kommen und Gehen
Im Februar ist es ein Kommen und Gehen,
es regnet, es schneit
und manchmal kannst du auch die Sonne sehen.
Der Winter will gehen,
der Frühling will kommen,
doch bis April hat von beiden
noch keiner gewonnen.
Dann aber merklich
spürt man es nah,
ob Natur oder Mensch,
das Frühjahr ist da.



Sommer

Der Sommer ist ein Freund der Menschen!
Im Sommer zeigt die Natur ihr schönstes Kleid,
auch die Menschen sind fröhlich
und zeigen Heiterkeit.
An vielen Orten kannst du es sehen,
kaum jemand kann dem Sommer widerstehen.
Das Eis fließt in Strömen,
die Cafés sind voll,
dazu auch noch schwimmen,
das ist toll.

Am Ende des Sommers ist allen klar:
Der Sommer ist ein Freund der Menschen,
das ist wahr.



Herbst

Im Herbst wehen die Winde!
Der Sommer zieht sodann davon,
es wird Herbst,
die Blätter fallen,
die Kastanien lassen sich nicht tragen,
auch kälter wird es in diesen Tagen
und der Mensch möcht' wieder den Sommer haben.
Am Himmel sieht man die Drachen steigen
und der Herbstwind singt in der Ruhe sein Lied,
das ist es, was in der Natur im Herbst geschieht.



Winter

Winterträume!
Jetzt in einer Zeit, wo die Tage kürzer werden,
es früher dunkel wird und später hell,
da vergehen die Tage,
begleitet von Regen, Schnee und Kälte,
sehr schnell.
Die Weihnachtsmärkte sind da
und es brennen die Lichter.
Es riecht nach gebrannten Mandeln
und man sieht viele kauende Gesichter.
In dieser von Schneeluft geprägten Zeit
sorgen der Nikolaus und der Weihnachtsmann
durch Geschenke für Heiterkeit.
Man verabschiedet das alte Jahr
und begrüßt das neue,
mancher mit Wehmut,
mancher mit Reue,
dann siehst du gebannt zu den Tannenbäumen
und weißt, auch im Winter kann man träumen.



Die Monate des Frühjahrs!

Von Ende März bis Anfang April,
da hält der Winter langsam still.
Die Tage werden langsam heller
und auch die Uhr wird eine Stunde schneller.
Am Morgen schon hörst du die Vögel singen.
Sie begrüßen das Frühjahr auf ihren Schwingen.
Die Sonne, sie wärmt unsere Seele,
auf dass der Mensch ihr nicht verhehle
das wundersame Morgenrot.
Die Natur, sie zeigt ihr Frühjahrskleid,
ob Tier, ob Mensch,
halt dich bereit!



Das Frühjahr geht, der Sommer kommt!

Im Mai und Juni,
das kann man sehen,
da lachen die Menschen mehr
und tun sich auch besser verstehen.
Die Sonne wärmt uns Menschen von außen und von innen,
da hält es niemanden lange drinnen.
Von Juli bis August
wird sich der Mensch der Schönheit der Natur bewusst.
Die Kinder sind verrückt nach Eis,
wir alle schwitzen sehr, denn es ist heiß.
Die einen schwimmen, die anderen gehen spazieren.
Wieder andere verreisen, wollen etwas anderes probieren.
Ende August ist allen klar,
der Sommer, der war wunderbar!



Der Herbst kommt im September und Oktober

Im Herbst lassen die Bäume die Blätter fallen,
der Herbstwind singt so laut sein Lied.
Es sind die Drachen am Himmel,
die so mancher Mensch jetzt sieht.
Die Sonne zeigt sich gar sehr selten,
es wird kälter umso mehr.
Der Mensch sehnt sich nach den Sommerzeiten,
doch die sind weg,
so sehr, so sehr.
Ende Oktober hörst du ihn kommen,
er klopft ganz leise an und ist so nah.
Der Winter, er will zu uns kommen.
Stell dich darauf ein,
Mensch, es wird wahr.


Über der Autor:


Thomas Frauendienst ist am 25.03.1964 in Witten/Ruhr geboren, lebt heute in Castrop-Rauxel und absolviert eine Umschulung zum Wirtschaftskaufmann.
Selbst von Contergan betroffen, ist er Autor des 2010 im
R.G.Fischer Verlag erscheinenden Werkes
»Leben trotz Contergan«.

Zu den Hobbies des ehemaligen Leistungssportlers im Kraftsport gehören Lesen, Sport und das Schreiben.